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Poems

Menschsein heißt: Leiden müssen

"Mit dem Wechsel vom Einzeller zum Vielzeller kam der Tod,
mit dem Nervensystem der Schmerz,
mit dem Bewusstsein die Angst,
mit dem Besitz die Sorge."

18.2.07 16:54


Far, far away


I don’t want

I don’t want to
I don’t want to be perfect
I don’t want to be nice
I don’t want to be lovely
I don’t want your advice

I don’t want to be what you’re expecting
I don’t want to be something you want
You just don’t let me be myself
Right, my dear parents, friends or aunt?

Who are you to expect something from me
You remind me to be perfect every day
May I expect something from you?
No! Cause’ you’re perfect anyway

So thank you for reminding me,
otherwise I might be happy,
otherwise I might be free
And please just imagine
how horrible that would be?!

How would it be if I just go?
Never come back and let myself flow
There’s no one to criticize
No one there who wants your advice

I want to go, you’re not worth crying
Year per year a part of me is dying
I really don’t want to live like this anymore
I’m going, I’m going and that’s for sure!

You’re just seeing my failures
But where are yours?
I’m one of the worst creatures??
Now I’m leaving you behind the doors

And please don’t wonder,
like you don’t know
I’m going because of you
and your “power” you had to show

“You don’t know anything” you said
Never something like “you’re great”
Ever thought that I’m growing?
No? So that’s why I’m going.

?
a.l

6.2.07 00:56


Versuchung und Ende

Es ist ein Brauch von alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

"Nein!" ruft Helene - "Aber nun
will ich's auch ganz-und ganz-und ganz
und ganz gewiss nicht wieder tun!"

Sie kniet von ferne fromm und frisch.
Die Flasche steht auf dem Tisch.

Es lässt sich knien auch ohne Pult
Die Flasche wartet mit Geduld.

Man liest nicht gerne weit vom Licht
Die Flasche glänzt und rührt sich nicht.

Oft liest man mehr als genug
Die Flasche ist kein Liederbuch

Gefährlich ist des Freundes Nähe,
O Lene, Lene! Wehe, Wehe!

 

(aus: Wilhelm Busch, Die fromme Helene)

30.1.07 19:31


Freiheit

Einst ein Vogel im Käfig war

Wohl behütet, fern von Gefahr

Dieser wollte fliegen lernen

Wollte raus, hoch zu den Sternen

Er wollte ein Stück der Außenwelt schmecken.

Wollte hinaus um nicht elendig zu verrecken

War des Lebens im Käfig leid,

so prunkvoll und so ganz ohne Freiheit

Die Eltern voller Sorge waren

Wollten ihr Kind vor Bösem bewahren

Ließen es deshalb nie alleine hinaus

wollte es doch ohnehin nicht oft raus

Eines Tages, ganz unscheinbar

Wussten die Eltern, der Moment war da

Die Käfigtüre war weit offen

Beendet des Vogels träumen und hoffen

Glücklich setzte er an und flog und

immer schneller in verschiedene Richtungen bog

Schneller, schneller. Sich keiner Gefahr bewusst

Getrieben von der Freiheitslust.

Ein Schatten, eine Gefahr, ein Schlag

Der Vogel auf dem Boden lag

Die Eltern flogen zu ihm ganz ohne Tumult

Verurteilten das Kind, gewiss, es war nicht ihre Schuld.

 

(gewiss nicht mein bestes Gedicht, aber never mind.)

17.12.06 22:57


Schlafesbruder

Eine meiner Lieblingsstellen aus dem Buch "Schlafesbruder". Ich habe sie öfter gelesen, einfach weil sie sehr schön klingt. Ja, ja, meine Deutschprofessorin hatte heute schon recht, es ist wirklich die Beste Stelle. Es ist so schön geschrieben von der Struktur her und dem "Gefühle in Worte fassen", aber daran glauben was da steht, nein, das tue ich wahrlich nicht:

 

"Er war sich dessen gewiss, dass er das Herzschlagen des ihm vorbestimmten Geliebten gefunden hatte. Und zu Peter sagte er einmal: "Was müssen die armen Menschen suchen und irren! Von einem Geliebten zum andern hetzen sie und wissen nicht, dass Gott ihnen einen Menschen von Ewigkeit her zugedacht hat. Einen Menschen, der dasselbe Herzschlagen trägt wie sie. Diese Kleinen! Sie sind ohne Vertrauen und haben nicht die Geduld zu warten, bis dass Gott ihnen den Ort und die Stunde anzeigt!" "

 

6.12.06 18:27


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